GESTENS Theologische Fakultät
 
 
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Liste der Unterrichtseinheit
Detail der Unterrichtseinheit
Departement Moraltheologie und Ethik
Studienbereich Theologische Fakultät
Studiengebiet Moraltheologie und Ethik
Code T041.0329  
Titel Interreligiöser Dialog/Sozialethik. Vom Heiligen Krieg zum Gerechten Frieden? Friedensethik aus christlicher und islamischer Perspektive. Spezialvorlesung.
Semester HS 2016
Zeit Detail Beschreibung Dokumentation
Sprache DE
Zutritt
Soft Skills ausserhalb des Bereichs Freie Hörer
Beschreibung
Im Christentum wie im Islam spielt der Begriff des Friedens eine zentrale Rolle. Gleichzeitig gibt es in beiden Religionen Gewalt legitimierende Traditionen und Schrifttexte, die in vielfältigen literarischen und historischen Zusammenhängen stehen. Phänomene religiös legitimierter Gewalt müssen ausserdem in einem breiteren Kontext sozialer, politischer und psychologischer Faktoren analysiert werden. Umfassend verstanden beruht Frieden nicht nur auf der notwendigen Einschränkung von Gewalt, sondern auch auf der Förderung von Gerechtigkeit und ist somit eng mit menschenrechtlichen Anliegen verbunden. Wie wird Frieden in aktuellen Diskussionen in beiden Religionen verstanden? Welche methodischen Möglichkeiten gibt es, Ambivalenzen zwischen Gewaltlegitimierung und Gewaltüberwindung aufzulösen? Welchen Beitrag können die Religionen in der Friedensarbeit leisten? 
Literaturangaben
Asma Afsaruddin, Striving in the Path of God. Jihad and Martyrdom in Islamic Thought, Oxford 2013; Veronika Bock u.a. (Hg.), Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, Baden-Baden 2015; Hans J. Gießmann/Bernhard Rinke (Hg.), Handbuch Frieden, Wiesbaden 2013; Markus A. Weingardt u.a. (Hg.), Religion, Macht, Frieden. Das Friedenspotential von Religionen in politischen Gewaltkonflikten, Stuttgart 2007.